VÖ: 08. September 2003 • Label: Source Of Deluge Records
08. September 2003
War mein erster Reflex, die unendlich langweilige, von pathetischem Gewinsel und Gegröle durchsetzte Musik schnellstmöglich wieder auszuschalten, blieb ich dann doch länger an der Stereo-Anlage hängen, weil ich einfach nicht fassen konnte, wie man derart bekloppte Texte zu schreiben vermag.
Allein die Titel sollten euch Warnung genug sein: „Fleisch“, „Blutbad“, „Kalte Gefühle“, „Wahn & Sinn“ und „Stahlfleisch“, um nur einige zu nennen. Insbesondere der letztgenannte Song hat es mir angetan. Ich zitiere: „Mit Bleifuß auf der Autobahn / Nicht aufgepasst, zu schnell gefahrn / Sekunden später ein Feuerball/ Chaos und Tote überall“. Doch es kommt noch besser: „Nach Hilfe ringende Hände / Im blutüberströmten Gelände / Geruch von verbranntem Fleisch / Liegt über der Opfer Gekreisch / Benzin und Blut / In der Mittagsglut“. Noch Fragen? Im Titeltrack wird dann auch noch in beliebiger Reihenfolge der Schüler-Duden der Philosophie runtergejammert, womit das Idioten-Image der Band komplett ist.
Es ist fast zu traurig, um drüber lachen zu können...
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