Aus dem Dunstkreis von Fury in the Slaugterhouse erwachsen, spielten sich Terry Hoax bis 1996 in die Sammlungen fast jeden gemäßigten Rockfans. Dann war Schluss und erst 2008 fand man sich wieder zusammen, um eine neue Scheibe einzuspielen. Und voila, hier ist sie.
"Band of the Day" beginnt mit einem schmissigen Rocker, der sofort in die Ohren geht - und mit "Some Kind of Paradise" und "Nothing Less than All" wird auch gleich ordentlich Holz nachgelegt, so dass der Rockmotor zunächst mal richtig rund läuft. Der Telecaster Rock wird dann bei "Good To be Bad" mit einer Extraportion Twang versehen, bevor es bei "Where does all the anger come from?" wieder schneller und kraftvoller zur Sache geht. Und genau dann gefallen mir Terry Hoax am besten, wenn sie Tempo machen, wie z.B. bei "Shake Your Head", aber auch beim experimentelleren "Don't Talk It Over". Schließlich findet man mit dem getragenen und sehr eingängigen "New Beginning" den passenden Abschluss.
Ohne den Druck der Charts ist den Hannoveranern ein gutes und mainstreamverträgliches Rockalbum gelungen, mit dem man wohl nicht an frühere Erfolge anknüpfen kann, das aber dennoch zu unterhalten weiß und mal wieder zeigt, dass gute handgemachte Musik direkt vor der eigenen Haustür liegt.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren