Beginnen wir mit ein bisschen Vermittlung von unnützem Wissen: Wer sich mit amerikanischer Geschichte befasst, wird irgendwann im Sezessionskrieg angekommen und über den General Ambrose E. Burnside, der in Rhode Island Heerführer war, lesen. Imposant an seiner Erscheinung war der Haarwuchs im Gesicht: das Kinn blank, aber vor den Ohren bis zum Mund und über die Oberlippe wuchsen wild die Haare. Er hatte einen mächtigen Schnurrbart, der in diese Koteletten überging. Und diese nennt man seitdem Sideburns.
THE FLAMING SIDEBURNS sind für mich trotzdem Unbekannte. Das liegt schlicht daran, dass sie für mich stilistisch keine große Rolle spielten. Die größten Berührungspunkte haben sie in meinem CD Regal mit VELVET REVOLVER. Diese hör(t)e ich, weil ich die STONE TEMPLE PILOTS mochte und Scott Weiland, als Sänger von mir sehr geschätzt, und Slash die bekanntesten Mitglieder waren.
Bei THE FLAMING SIDEBURNS kommt aus den Boxen Rock'n'Roll oder Garagerock. Es schäppert, es wummert, die Stimme krächst. Die Nummern sind gefällig und nach bummelig 42 min und 12 Songs ist der Spuk vorbei.
Für mich ist es ein Album, was man im Hintergrund beim Nachmittagstee hören kann. Ohrwürmer habe ich für mich nicht festgestellt - aber man kann das Album in Endschlossschleife konsumieren, ohne dass einen die Musik aufregt.
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