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Mercury's Down

VÖ: 01. September 2011   •   Label:  Frontiers


Während man bei Pride of Lions eine kleine Schaffenspause eingelegt hatte, liefen sich - zugegeben, nicht ganz ohne Hilfestellung von Frontiers Präsident Serafino Perugino - Hitchcock und Produzent Erik Martensson über den Weg. Offensichtlich spürte man eine musikalische Verbindung, so dass Eric sofort damit begann, Songs für Toby zu schreiben. Das Ergebnis dieser AOR Liaison bekommt der geneigte Classic Rock Fan nun zu hören. Stilistisch bewegt man sich natürlich auch weiterhin im Fahrwasser von Giant, Toto, Survivor, Pride of Lions & Co.
Tja, was soll man nun noch zu diesem Album sagen? Für meinen Geschmack wird uns hier eine leicht verdauliche Melodiemahlzeit vorgesetzt, die aber eher an sehr solide Kantinenkost als an extravagante Versuchsküche erinnert. Die zwölf Songs schmecken zwar nicht schlecht und stillen auch den Hunger nach Melodie, allerdings enthüllt ein Blick auf die Zutatenliste eine Reihe von Convenienceprodukten. Am Herd stehen zwar zwei Spitzenköche, aber diese sind auf Nummer Sicher gegangen und haben sich da in der Aufstellung des Menüs nicht besonders um den besonderen Pfiff bemüht.
Mercury's Down ist grundsolide, Songs wie "A different Drum" sind durchaus hörenswert, aber insgesamt ist das Songwriting nicht gut genug, um mich in Begeisterungsstürme ausbrechen zu lassen.

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