Obwohl es sich um erfahrene Musiker handelt, dauerte es fast 4 Jahre, bis nun das Debüt der Schweden auf den Markt kommt. In dieser Zeit haben die Jungs sich anscheinend intensiv mit der Plattensammlung ihrer Eltern beschäftigt. Auf ´Indigo´ gibt es Rock, der deutlich durch den Sound der 60er und 70er beeinflusst ist. Das ist ja momentan hip und auch das Bandfoto haut in Indie Kerbe. Das soll wohl cool aussehen aber insbesondere Sänger Markus wirkt eher deppert bis behandlungsbedürftig. But it’s about the music. Hier hinterlässt der Sänger einen besseren Eindruck als auf dem Foto, an ihm liegt es nicht, dass der Band über weite Strecken der Spirit abgeht. Ich vermisse den Enthusiasmus und den Schmiss der Platten dieses Genres auszeichnet. Ein weiteres Muss sind Hooklines die sich sofort einprägen. Leider sind die auf ´Indigo´ zu selten wie bei ´Communication Is The Key´ zu finden. Neben den gute Songs ´We are All Alone´ oder ´Wounderful New Machine´ gibt es einfach zu viel Durchschnitt, der lediglich als angenehme Hintergrundbeschallung taugt. Combos wie Märvel zeigen, dass es möglich ist, diese Einflüsse besser und vitaler in die heutige Zeit zu transferieren.
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