Zum Hauptinhalt springen

Winger - Karma

VÖ: 16. Oktober 2009   •   Label:  Frontiers

Nach zwei hervorragenden Big Hair Alben und weltweitem MTV Airplay für Songs wie die Megapowerballade "Miles Away" begann rockmusikalisch gesehen der Abstieg ins Abseits, bevor es schließlich zum Splitt kam. Während Reb Beach u.a. von David Coverdale angeheuert wurde, kam hier und da auch mal wieder ein Scheibchen von Kip Winger in die Läden - aber nichts von nachhaltiger Güte.
2006 erschien dann das offizielle Comeback Album "IV", welches mich allerdings nicht wirklich überzeugen konnte. Nun hat man sich entschieden, die kommerziellen Elemente der ersten Scheiben mit dem erwachseneren Sound der letzten Scheibe zu kreuzen. Und das Experiment ist gelungen. "Karma" klingt weniger Haarspraygetränkt als das Debüt oder "In the Heart of The Young", enthält aber unüberhörbare Wingertugenden. Gerade die zweite Hälfte des Albums kann mit sehr guten Songs aufwarten, allen voran Powerballaden wie "Witness" oder "After all this time" - fraglich nur, weshalb die beiden Songs direkt hintereinander kommen. Titel wie "Pull Me Under" zeigen Winger von einer härteren Gangart, wie auch zahlreiche Riffs (z.B. "Feeding Frenzy") erstaunlich heavy ausfallen. Reb Beach spielt merklich anders als noch in den Winger Anfangsjahren: mal bluesig, mal heavy, mal rockig-leicht. Hervorragend.
"Karma" ist kein fröhliches Partyalbum wie die ersten Alben der Band, aber eine gelungene Hardrock Schieb mit guten Melodien und gelungenem Songwriting.

Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren  
Hinweis

Eine Ablehnung wird die Funktionen der Website beeinträchtigen. Möchten Sie wirklich ablehnen?