Die drei Fragezeichen – Meister des Lichts (241)
Es werde Licht. In Erwartung einer fantastischen Lichtshow des berühmten Künstlers John Shadwell, werden die Drei Fragezeichen und etliche andere Gäste Zeugen einer UFO-Sichtung. Ist dies Teil der Show oder wurde der Meister des Lichts von Aliens auserwählt, um der Menschheit eine Botschaft mitzuteilen?
Gemeinsam mit der Sensationsreporterin Suzanne Outley machen sich Justus, Peter und Bob auf die Suche nach der Antwort. Über die Ermittlungen der drei Detektive ist der Meister des Lichts ganz und gar nicht erfreut. Denn obwohl John Shadwell selbst nicht an Außerirdische glaubt, beginnt er langsam an sich selbst zu zweifeln. Ganz anders als ein Mann namens Barbeau, der von sich selbst behauptet, Außerirdischen begegnet zu sein und dies auch zu beweisen weiß. Als schließlich ein Alien auf einer Mauer auftaucht, geraten auch die Juniordetektive ins Grübeln. Welches Spiel spielt der merkwürdige Charles Bearbeau? Und schließlich begegnet auch Shadwells Gehilfe Eron Vess einem Außerirdischen. Schließlich gibt der Meister des Lichts sogar zu, der Auserwählte zu sein und die Medien überschlagen sich regelrecht mit Meldungen. Es wird Zeit, dass die Drei Fragezeichen endlich Licht ins Dunkel bringen.
Vermeintlich Überirdisches, Magier und Sekten spielen in vielen der letzten Folgen (z. B. „Falsche Schuld“, „Im Bann des Barrakudas“, „Der dreiäugige Schakal“ oder „Das Fantsmofon“) immer wieder eine gewisse Rolle und ich habe den Eindruck, dass man in Zukunft auch mal wieder einen anderen Schwerpunkt setzen könnte. Der „Meister des Lichts“ weiß durchaus zu unterhalten, jedoch überzeugen die Geschichten um die UFO-Sichtung nicht so richtig, ebenso wenig wie das Nebeneinander von UFO-Kritikern und -Gläubigen. Letztlich entpuppt sich das Ganze als eine Geschichte gekränkter Gefühle und Eifersucht, in der der ehemalige Meister des Lichts Nelson Snyder eine gewisse Rolle spielt. Justus entlarvt am Ende die Zusammenhänge und Verkettungen, doch mal wieder überzeugt der große Showdown nicht zu 100%.
Wo es einen „Meister des Lichts“ gibt, gibt es naturgemäß auch viel Schatten. Dieser überwiegt für meinen Geschmack beim 241. Fall der DREI FRAGEZEICHEN etwas. Was bleibt, ist eine recht kurzweilige, aber nicht überzeugende Hörspielfolge über einen „Meister des Lichts, der aus Missgunst in die Dunkelheit gestoßen werden sollte.“

