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TKKG – Die Fährte des Hehlers (243)

VÖ: 18. September 2026  •   Label  Europa

TKKG – Die Fährte des Hehlers (243)

Gedanklich in der Welt der Schokolade, wird Klößchen des Abends in einen Unfall verwickelt, der die TKKG-Freunde mal wieder in einen aufregenden Kriminalfall verwickelt.

Frau Weisbrod ist ein wichtiger Armreif gestohlen worden und da die Polizei in der Millionenstadt mit der Vielzahl von Einbrüchen und Diebstählen heillos überfordert ist, beschließen TKKG kurzerhand, selber zu ermitteln. Unterstützung gibt es von ihrer Freundin bei der Polizei, Tamina Salah. Nachdem es Tim & Co. gelungen ist, den gestohlenen Armreif auf einer Internetseite ausfindig zu machen, wird ihnen klar, dass sie es hier offenbar mit einem ganzen Netz von Kriminellen zu tun haben. In dessen Zentrum steht der mysteriöse Hehler „easy x“, der den Langfingern verspricht, die heiße Ware unkompliziert für sie an den Mann zu bringen. Es versteht sich von selbst, dass sich TKKG nicht mit den kleinen Fischen zufriedengeben wollen. Sie wollen an die Hintermänner. Doch um dieses Ziel zu erreichen, müssen sich die vier Freunde ordentlich anstrengen, denn mal wieder ist nicht alles so, wie es zunächst scheint. Und bald wird klar, dass irgendjemand ein falsches Spiel spielt. Doch wie können TKKG „easy x“ überführen? Am Ende gerät Klößchen sogar in Lebensgefahr…
Zufälle bestimmen seit jeher mal mehr, mal weniger den Plot im TKKG-Kosmos. So auch im 243. Teil, der ohne Klößchens Unfall wohl gar nicht entstanden wäre. Die folgenden Ermittlungen geraten kurzweilig und es gibt ausreichend Gelegenheit, um mitzufiebern. Doch auch Kommissar Zufall greift TKKG ordentlich unter die Arme. Beim großen Showdown treffen Dramatik, Klamauk und Zufall aufeinander. Die tattrige Frau Beckmeyer mag nicht jedermanns Geschmack sein, ich finde sie stellenweise ganz amüsant. Klößchens Dauerjaps nach Schokolade ist für meinen Geschmack hart an der Grenze. Klar, Klößchen war schon immer heiß auf Schokolade aus dem Hause Sauerlich, doch die Art und Weise, wie das mittlerweile umgesetzt wird, wirkt auf mich oft zu übertrieben. Das hat mir in frühen Folgen besser gefallen. Das gilt übrigens auch für das Design des TKKG-Logos sowie des Coverartworks. Die Illustrationen von Rainer Sollte mögen eigenwilliger gewesen sein, dafür waren sie aber auch weniger austauschbar als die am Computer generierten Designs der Gegenwart. Und auch die ikonische Visitenkarte als Logo hat mir besser gefallen. Beim aktuellen Design fehlen mir die Ecken und Kanten, alles wirkt zu gleichförmig und uninspiriert. Aber vielleicht geht es nur mir so.
Die Figur der Tamina Salah (gut gesprochen von Henrike Fehrs), die mehr und mehr den väterlichen Kommissar Glockner als heißen Draht zur Polizei zu ersetzen scheint, gefällt mir gut und bringt frischen Wind in die Geschichten.
Die Fährte des Hehlers ist mal wieder eine Folge mit mehreren Gesichtern und die Zeit wird zeigen, ob man das Hörspiel nochmal hervorkramt. Ich kann es mir vorstellen, auch wenn ich nicht alle Aspekte gleichermaßen gelungen finde. Wie so oft fühlte ich mich am Ende des Hörspiels aber gut unterhalten und damit wurde ein wichtiges Ziel erreicht.
https://www.youtube.com/watch?v=3VmJf0PxA2w&list=PLggadDODRfafhf5toO3JLPHg0ylevElL1