Nach 5 Jahren Pause hat sich die Band nun selbst in Originalbesetzung reanimiert. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Projekte, die nach 16 gestartet wurden, nicht so wirklich erfolgreich waren.
Ist ja aber auch egal, mit ´Bridges to Burn´ hauen die Jungs aus LA einen gelungenen Wutbrocken raus. Die Songs sind durchweg rau, aggressiv und stampfend gehalten. Im Info wird auf die üblichen Verdächtigen wie UNSANE oder MELVINS verwiesen. Das geht als grobe Orientierung in Ordnung. Ich finde, die Tracks sind die Schnittmenge aus den auch erwähnten EYEHATEGOD und HELMET. Streckenweise bin ich aber auch an ENTOMBED zu ´Volverine Blues´ Zeiten erinnert. Wer es gern derb und schlicht hat und mal ´ne Platte ohne Soli oder sonstigen Firlefanz braucht, wird sich von diesem Album freudestrahlend in den Allerwertesten treten lassen.