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Abcess - Through The Cracks Of Death

VÖ: 18. August 2003   •   Label  Peaceville

In der Regel ist so ein Abszeß ja eine ziemlich abstoßende Angelegenheit, die vier Californier sind hier eine glorreiche Ausnahme. Der vierte ausgereifte Silberling bietet Death Metal der ganz alten Schule.

Das ist nicht verwunderlich, denn die Felle werden von Chris Reifert verdroschen, der vorher bei Autopsy tätig war und den Meilenstein Scream Bloody Gore von Death aufs Band hämmerte. Diese Scheibe verbreitet den Spirit der oben genannten Bands, auch wenn sie die Klasse nicht ganz erreicht. Mir ist dieser Sound wesentlich lieber als die völlig ausgeklügelten und supergut produzierten Veröffentlichungen vieler neuer Bands. Diese Platte klingt düster, bedrohlich, chaotisch, rockig und aggressiv und das erwarte ich von einer DM Scheibe. Mein absoluter Favorit ist der Titeltrack mit einem fast schon punkigen Riff. Also, die auf den Sound der Death Metal Anfangszeit stehen, können hier bedenkenlos zugreifen. Ein positiver Nebeneffekt dieser Scheibe war, dass es sich Autopsys Severed Survival wieder auf meinem Plattenteller bequem gemacht hat und wohl nicht so leicht zu vertreiben sein wird.

 
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