Auch wenn diese Veröffentlichung schon ein dreiviertel Jahr auf dem Buckel hat, liegt sie mir erst jetzt zur Rezension vor. Und ich will euch die Besprechung einer der dienstältesten deutschen Black Metal Formationen nicht vorenthalten.
AEBA (Astaroth Eurynome Bael Amuduscias) ließen bisher vor allem mit ihrem 99er Werk "Flammenmanifest" aufhorchen. Fast 10 Jahre später erscheint nun mit "Kodex V" ihr neues Album, welches sicherlich einige Anhänger finden dürfte. Was positiv auffällt, ist die Tatsache, dass AEBA abwechslungsreicher als viele Genregenossen zur Sache gehen. Dies zeigt sich vor allem daran, dass man nicht davor zurückschreckt, sich auch mal aus dem traditionellen Metal einige Melodien auszuborgen. Tempomäßig bleibt das Gaspedal meist durchgetreten, Verschnaufpausen gönnt man sich (und uns) nur selten. So ist "Kodex V" unterm Strich ein solides Black Metal Machwerk geworden.