Wenn man auf der Suche nach unter die Haut gehenden, düster-melodischen Doom Metal ist, muss die Reise nicht immer gen Norden in die skandinavischen Gefilde gehen. Denn manchmal ist das (sehr) Gute viel näher als man denkt.
Dazu muss man nur zur zweiten Scheibe von Arouse The Darkness, einer in Polen beheimateten Band, greifen. Der Titel der Platte ist bezeichnender und treffender Weise „Lost In Grief“, taucht man doch vom ersten Augenblick an tief ein in doomig-sehnsuchtsvolle Welten voller Melancholie, voller Wehmut und voller Traurigkeit. Das klingt vielleicht etwas nach Monotonie. Aber weit gefehlt, denn die in allen Schattierungen von Dunkelgrau düsternden musikalischen Wolken klaren immer wieder für den einen und anderen Moment auf, so dass sich melodisch-eingängige Schimmer der lebensbejahenden Hoffnung zeigen.
Das trägt phasenweise sogar melancholisch hymnische Züge, wie 'Broken Wings' eindrucksvoll unter Beweis stellt. Stilbildend sind dabei auch die atmosphärischen, ruhigeren Passagen, die eine überaus hypnotisierende Wirkung ausüben, ebenso wie die dem melodischen Death Metal entlehnte infernale Brachialität, die des Öfteren für ein hohes Maß an kraftvoller Infernalität sorgt. Überzeugen können auch die Vocals, bei denen die tiefen Growls den Hauptpart übernehmen. Manchmal wird es, nicht nur im Hinblick auf die Stimme, zudem herrlich diabolisch schwarzmetallisch oder gefühlvoll klar ('Invisible Man').
Das trägt phasenweise sogar melancholisch hymnische Züge, wie 'Broken Wings' eindrucksvoll unter Beweis stellt. Stilbildend sind dabei auch die atmosphärischen, ruhigeren Passagen, die eine überaus hypnotisierende Wirkung ausüben, ebenso wie die dem melodischen Death Metal entlehnte infernale Brachialität, die des Öfteren für ein hohes Maß an kraftvoller Infernalität sorgt. Überzeugen können auch die Vocals, bei denen die tiefen Growls den Hauptpart übernehmen. Manchmal wird es, nicht nur im Hinblick auf die Stimme, zudem herrlich diabolisch schwarzmetallisch oder gefühlvoll klar ('Invisible Man').
Kurz: Arouse The Darkness haben mit „Lost In Grief“ einen überzeugenden Longplayer erschaffen, der Sehnsucht, Melancholie, Wehmut und Traurigkeit so gekonnt in düster-infernalen Doom Metal transformiert, dass man sich seiner hypnotischen, fesselnden und mitreißenden Wirkung nicht zu entziehen vermag.