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Bloodsucking Zombies From Outta Space – Blood is for Suckers

VÖ: 06. Februar 2026   •   Label  Schlitzer Pepi Records
„Gereifter, präziser und atmosphärischer” soll „Blood is for Suckers“ klingen. Doch wenn ein Album mit „Weiterentwicklung“ beworben wird, schrillen bei mir alle Alarmglocken. Wer mag schon Veränderungen bei seiner Lieblingsband? Oder geht es nur Stiergeborenen wie dem Kollegen Lison und mir so?

Die blutgierigen Untoten aus Österreich sind wahrlich eine umtriebige Band und „Blood is for Suckers“ reiht sich tatsächlich organisch in die bisherige Diskografie der Horror-Rocker ein. Insofern kann also auch Entwarnung gegeben werden, denn für mein Dafürhalten hören wir auf „Blood is for Suckers“ tatsächlich nur minimale Veränderungen, die man problemlos unter „natürliche Weiterentwicklung“ verbuchen darf. Der Fünfer verleugnet auf Album Nr. 12 seine Rock ‘N‘ Roll-Wurzeln nicht, auch wenn die etwas glattere Produktion die einzelnen Komponenten und Instrumente weniger klar abbildet, als dies vielleicht in der Vergangenheit der Fall gewesen ist. Songs wie „Dear Mister Price“ haben neben den Rockabilly-Roots einen unüberhörbaren Punkeinschlag, der absolut massenkompatibel ist. Die 41 Minuten Spielzeit vergehen wie im Fluge, da die gesamte Scheibe sehr authentisch und organisch klingt. Die einzelnen Songs reihen sich gut aneinander und lassen einen roten Faden erkennen. Dennoch haben die einzelnen Nummern ausreichend Eigenständigkeit, um das Album nicht zu einem Einheitsbrei verkommen zu lassen. Und dass man es bei den BZfOS mit absoluten Profis zu tun hat, erkennt man auch daran, dass sich das hohe Niveau der Songs nicht gegen Ende der Scheibe auswäscht. Im Gegenteil, denn mit aggressiven „Krampus Is Coming“ und „696 Sermons“ hauen die Österreicher zum Schluss noch zwei Highlights raus.
Ob man sich beim Albumtitel vom TWISTED SISTER-Album „Love is for Suckers“ hat inspirieren lassen, ist nicht überliefert. Musikalisch haben TS aber wohl weniger Einfluss auf das Songwriting gehabt. Macht aber nichts, denn mit „Blood is for Suckers“ können die BZfOS problemlos zwischen den MISFITS und den H-BLOCKX die Bühne entern und würden die Fans beider Bands glücklich machen. Kurz gesagt: BZfOS liefern auch mit „Blood is for Suckers“ wieder ordentlich ab.
BZfOS - Van Helsing Syndrome (Visualizer)
 
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