"Mein Name ist Steven Caine - ich bin 32 Jahre alt - und Ciscos bestbezahlter Killer - ich bin von den Toten auferstanden - ich habe meine schlimmsten Albträume durchlebt - ich werde von einer schrecklichen macht befehligt - und ein grausamer Schlächter reitet meine Seele, wie ein zu Tode gehetztes T
ier - ich bin der Tod - und das ist erst der Anfang!"
Diese kurze Selbstdarstellung des Serienkillers Steven Caine dürfte ausreichen, um euch einen Einblick in die morbide Welt der Caine Hörspielreihe zu geben:
Der Auftrag zu einem Mord führt zur Verhaftung Caines durch Verrat und schließlich zur Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl. Doch die Herrscher des mystischen Volkes von Kyan'Kor haben Caine auserwählt und er wird gezwungen, sein blutiges Schicksal zu akzeptieren.
Die Geschichte von Günter Merlau, die auf einer Idee von Patrick Grieser basiert, kombiniert Thriller, Sci-Fie und Horror zu einer spannenden Mixtur, die zartbesaiteten Hörern nicht unbedingt ans Herz gelegt werden kann. Dies ergibt sich auch aus der Altersempfehlung "Ab 16". Wer jedoch den Nervenkitzel sucht, wer sich nach skurielen Handlungsverläufen sehnt, der ist hier bestens bedient.
Torsten Miachelis, Lutz Riedel und ihre Kollegen lösen ihre Aufgaben als Sprecher hervorragend, die Soundkullise stimmt voll und ganz und der erste Teil der Caine Reihe legt die Grundsteine für die weiteren Abenteuer des Protagonisten, der mehr als einmal psychisch und physisch am Rande des Abgrunds zu stehen scheint.
Für die Caine Hörspiel gilt das selbe wie für Harzer Roller: wer es etwas deftiger mag, der ist hier bestens bedient und wird nach Fortsetzung lechtzen.