Sie sind zurück, die Jungs aus Oberhausen. Der Kollege Hildebrandt ordnete die Jungs kurzerhand unter "Death Metal auf hohem Niveau" ein und umschreibt so auch das abwechslungsreiche, anspruchsvolle Todesblei des Drittwerks ziemlich genau.
In 9 Versuchen wird hier Gelegenheit gegeben den Nackenmuskel des geneigten Fans zu trainieren. Dabei gibt es verschiedene Schwierigkeitsstufen, sprich Geschwindigkeiten, und die gesamte Spielzeit dürfte tatsächlich nur der trainierte Profi durchhalten. P.o.G. ziehen wie ein entlaufener Presslufthammer durch die Gefilde der harten Musik, bereit etwaige Nebenbuhler in Stücke zu zerlegen.
Andy Classen hat den Jungs abermals zu einem fetten Sound verholfen, so dass sie ihre Mischung aus Death, Thrash und melodischem Black Metal hervorragend in Szene setzen können. Warum nach Skandinavien schauen, wenn die Heimat ebenfalls brutale Halsbrecher zu bieten hat. P.o.G. erfinden zwar das Rad auch nicht neu, machen sich aber die breite Palette möglicher Stilnischen gekonnt zunutze und kreieren so eine brutale Mischung mit eigener Note!