Zwar schneit es in Texas eher selten, dennoch hat sich die Truppe aus San Antonio gerade den etwas schwerfälligen, blinden Gott des Winters, Hodur, als Paten für ihren Namen ausgewählt.
Düster geht es allerdings ohne Zweifel zu, auf der ersten Scheibe der Herren: eine rohe Mischung aus Thrash und Black Metal, die im passenden oldschool Gewand daher kommt.
Es wird gekonnt zwischen verschiedenen Tempi variiert, so dass keine Langeweile aufkommt und man sich jenseits des stumpfen Geknüppels bewegt. Innovationen gibt es bei den Texanern eigentlich kaum, dafür aber lupenreinen Metal mit Ecken und Kanten. Freunde des überproduizierten, blank polierten Black Metal modernerer Machart werden hier kaum Gefallen finden. Diejenigen jedoch, die gerne kesselnde Snares, kreischende Gitarren und vordergründige Röchelgesänge hören, werden hier fündig.
In diesem Sinne: "Remember the Alamo!" und auf ins Gefecht!