Es ist wirklich verwunderlich, dass dieser Bandname noch "frei" war. Da haben die Süddeutschen fluchs zugegriffen. Die Vier spielen Death Metal, in den die Gitarren auch immer wieder klassische Metal Leads einbauen. Diese solide Basis nutzt die Band leider nicht um zu überzeugen.
Die Songs kommen zu oft nicht auf den Punkt und einige Übergänge sind zu holprig. Das ist insbesondere deshalb schade, weil die Band mit den Tracks ´Brain Corrosion´ und ´Visions Of Blood And Lust´ zeigt, dass sie es eigentlich drauf hat, interessante und druckvolle Songs auf die Kette zu bekommen. Der Versuch mit ´66Susi´ ein Groovemonster zu erschaffen, ist dagegen in die Hose gegangen. So hinterlässt ´Aftermath´ einen zwiespältigen Eindruck und kann mit den vielen hervorragenden Veröffentlichungen dieses Genres nicht mithalten. Da das Potential auf jeden Fall da ist, bin ich gespannt auf´s nächste Werk.