So anstrengend Choleriker für das soziale Umfeld sind, so angenehm sind sie für Freunde der harten musikalischen Gangart. PRO PAIN Fronter Gary ist ja als Hitzkopf bekannt; vielleicht gelingt es ihm auch deshalb 18 Jahre nach Bandgründung mit dem Wutbrocken ´Unrestrained´ loszulegen.
Auch das folgende ´Destroy The Enemy´ startet mit ordentlichem Drive, ist aber zu lang und kann die Spannung nicht halten. Neben absolut gelungenen Songs wie dem punkigen ´Divided We Stand´ schaffen es manche Songs nicht, auf den Punkt zu kommen. Die Soli sind streckenweise zu lang und wenn PRO PAIN wie bei ´Road to Nowhere´ klassische Metal Gitarren nutzen, klingt das auch nicht ganz geglückt. Nichtsdestotrotz können Fans der Band zugreifen, denn die typischen Trademarks der Band bleiben weitestgehend erhalten. Den Titel ´Absolute Power´ hätten andere Scheiben der New Yorker allerdings mehr verdient. Vielleicht wird ja sogar Herr Meskil auf seine alten Tage etwas ruhiger.