Polen scheint momentan das Land von Milch und Honig zu sein - zumindest was Death Metal der reinen Schule angeht. Ob das an der mächtigen Vorbildfunktion von Vader liegt oder einfach daran, dass man hier erst jetzt richtig auf unser Nachbarland aufmerksam wird, weiß ich nicht.
Ich weiß nur, dass Contempt hier kräftig Arsch kloppen. Ohne Rücksicht auf Verluste wird druckvoll, technisch versiert und insgesamt relativ niveauvoll nach bester amerikanischer Brutalotradition der Prügel ausgepackt. Dass dabei vielleicht die Songs selbst nur die zweite Rolle spielen, ist man aus diesem Genre wohl gewöhnt: es bleibt also die Bewunderung für wirklich fette Parts, intelligente Breaks und vor allem massive musikalische Brutalität.