Wer die skandinavischen Gentelmänner Eskil und Kollegen nicht kennt, hat bisher bewusst nicht am gepflegten Elektroleben teilgenommen, für alle anderen hier die neuste Scheibe:
"Ja, genau so will der geneigte Fan seine Schweden" kommt es gleich zu Beginn aus den Lautsprechern, denn mit der Sing
le Auskopplung "Lightbringer" und "Judge Of My Domain" werden sofort zwei unverkennbare, volldynamische " Covenantsongs präsentiert. Obwohl nach den 100% Tanzflächenhits keine Wünsche mehr offen sein sollten, flux den "Rest" angehört, denn auch die dann folgenden Tanzmusikversuche schmälern das Vergnügen nicht.
Ist nicht unlustig wie " Dynamo Clock" immer wieder zu einer Ambient (oder nennt sich das Trip Hop ) Nummer mutiert und beim folgenden Shortpart "Kairos" auch noch seichte Esoterik -Klänge im Hintergrund intonieren werden. Schöne Spielereien, hoffentlich nicht zukunftweisend, denn das würde die Elektrofraktion wohl kaum lustig finden. Aber dann komm er auch schon, der schwülstig schöne Elektro-Schmusetrack "The Beauty And The Grace", bei dem die totale Melancholieoffensive gestartet wird und spätestens jetzt wieder alle Elektromädchen schwach werden. Großartig, ich hab die Bühnen-Enterversuch der Bewerberinnen bereits jetzt live vor Augen und Ohren! Auf jeden fall hörenswert auch die Abschlusshymne "Beat The Noise", die ist nicht nur mein persönlicher Tip für eine weitere Auskopplung , sondern dürfte mit den opulenten Fanfaren auch genial auf die Sommerfestivalbühnen 2011 passen.
Insgesamt ein typisches Covenantalbum mit Tendenzen auch mal seichte Ambient und Trip Hop Passagen auszuprobieren. Die Fans werden es trotzdem mögen und sich das jeweils Passende raussuchen, ich hät mich über mehr "Old Shool" gefreut.
Egal, schon schön, also kaufen und wer sich die schicke Doppel Digi Ausgabe leistet, bekommt noch einige exklusive Stücke dazu!
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