Was liegt denn da in der Ecke des Studios und verstaubt? Ahh, die Scheuklappen.
Obwohl die Norweger schon über 20 Jahre dabei sind und ´Depressants´ das bereits vierte Album ist, sind sie bisher völlig an mir vorbeigegangen. Gut, dass sich das nun ändert. Bei den Metal Archives steht als Genre „Experimental/Progressive Death Metal“, das trifft es besser als „Ein Kessel Buntes“. Auch wenn es Tracks gibt, die mit Death Metal nichts zu tun haben, ist der doch irgendwie die Basis des Albums. Ich habe ja ein Herz für Bands wie WALTARI oder THE HARD ONES, deren Alben sich oft fast schon wie Sampler anhören. Und so haben auch DEFECT DESIGNER eine unglaubliche Spannbreite an Sounds. Klar gefällt mir da nicht alles, aber ´Depressants´ macht Spaß, überrascht immer wieder und bleibt auch beim zehnten Durchlauf spannend. Dabei werden nicht einfach Parts zusammengewürfelt, die Songs an sich machen schon Sinn und haben einen roten Faden. Dazu haben es die Musiker wirklich drauf und nutzen das kreativ. Bitte nicht missverstehen: Von einer Spaßcombo sind die Norweger weit entfernt. Ich will hier gar nicht auf einzelne Tracks eingehen, sondern halte es mit Rudi Carrell: „Lass dich überraschen!“ Aber so viel: Es scheint, als nähmen DEFECT DESIGNER sich nicht so ernst, die Musik dafür umso mehr. Diese Art von Progressivität ist mir wesentlich näher als das, was beispielsweise VOIDCEREMONY auf ihrem letzten Album abgeliefert haben.
Schade ist, dass ausgerechnet der Rausschmeißer belangloser als der Rest klingt und den positiven Eindruck etwas schmälert. Am Anfang habe ich mich etwas über das Cover gewundert, wenn man die Scheibe gehört hat, macht es aber Sinn.
Wer gerne mal außerhalb des Tellerrands unterwegs ist, wird sicher seine Freude beim Entdecken des Albums haben. Mir ist dieser frische Wind wesentlich lieber als die drölfundneunzigste durchschnittliche Old School Death Metal Scheibe.
Obwohl die Norweger schon über 20 Jahre dabei sind und ´Depressants´ das bereits vierte Album ist, sind sie bisher völlig an mir vorbeigegangen. Gut, dass sich das nun ändert. Bei den Metal Archives steht als Genre „Experimental/Progressive Death Metal“, das trifft es besser als „Ein Kessel Buntes“. Auch wenn es Tracks gibt, die mit Death Metal nichts zu tun haben, ist der doch irgendwie die Basis des Albums. Ich habe ja ein Herz für Bands wie WALTARI oder THE HARD ONES, deren Alben sich oft fast schon wie Sampler anhören. Und so haben auch DEFECT DESIGNER eine unglaubliche Spannbreite an Sounds. Klar gefällt mir da nicht alles, aber ´Depressants´ macht Spaß, überrascht immer wieder und bleibt auch beim zehnten Durchlauf spannend. Dabei werden nicht einfach Parts zusammengewürfelt, die Songs an sich machen schon Sinn und haben einen roten Faden. Dazu haben es die Musiker wirklich drauf und nutzen das kreativ. Bitte nicht missverstehen: Von einer Spaßcombo sind die Norweger weit entfernt. Ich will hier gar nicht auf einzelne Tracks eingehen, sondern halte es mit Rudi Carrell: „Lass dich überraschen!“ Aber so viel: Es scheint, als nähmen DEFECT DESIGNER sich nicht so ernst, die Musik dafür umso mehr. Diese Art von Progressivität ist mir wesentlich näher als das, was beispielsweise VOIDCEREMONY auf ihrem letzten Album abgeliefert haben.
Schade ist, dass ausgerechnet der Rausschmeißer belangloser als der Rest klingt und den positiven Eindruck etwas schmälert. Am Anfang habe ich mich etwas über das Cover gewundert, wenn man die Scheibe gehört hat, macht es aber Sinn.
Wer gerne mal außerhalb des Tellerrands unterwegs ist, wird sicher seine Freude beim Entdecken des Albums haben. Mir ist dieser frische Wind wesentlich lieber als die drölfundneunzigste durchschnittliche Old School Death Metal Scheibe.

