Gleich zwei Alben auf einmal rauszuhauen kann man in heutigen Zeiten mutig oder auch größenwahnsinnig nennen. Sicherlich hat sich Musikus Townsend schon etwas dabei gedacht und so teilt er laute und leise Mucke kurzerhand auf zwei Alben auf - das Appolinische gegen das Dionysische gewissermaßen.
Der ruhige Teil "Ghost" gefällt mir persönlich deutlich weniger als dessen Metal-Bruder "Deconstruction". Hier und da mal eine Nummer zum Ausruhen macht gerade bei Devins Musik durchaus Sinn. Über die volle Albumdistanz wird mir das aber einfach zu langweilig, auch wenn die Songs an sich nicht schlecht gemacht sind. Das Gute ist, dass hier jeder selbst entscheiden kann, ob er das Gesamtpaket oder nur eine Seite des Townsend'schen Schaffens braucht.