Was soll man dazu sagen? Die österreicher um Sängerin Sabine Edelsbacher hatten vor gerade mal einem Jahr mit Sunrise in Eden ein grandioses Erstwerk abgeliefert. Vielleicht hätte man sich dann aber fürs Songwriting doch etwas mehr Zeit nehmen sollen.
Die Songs sind zwar nach wie vor von spielerisch hoher Qualität, meiner Ansicht nach muss man sich aber erst bis zum siebten Song, Velvet eyes of dawn, der zudem noch als Bonustrack gedacht ist, vorarbeiten, bis es wirklich kribbelt. Auf dem Weg dorthin gibt es zu viel belangloses und oft eher gefühllos wirkendes Gedudel, das leider nicht an die Glanzleistungen auf dem Debüt anknüpfen kann. Auch Into the light kann dann mit guter Struktur und ansprechendem Arrangement überzeugen. Man muss fast sagen, dass man die CD vielleicht von hinten nach vorne hören sollte und dennoch kann auch dies nur eine Behilfslösung bleiben, da kaum eine Melodie im Ohr bleibt, auch nach mehrmaligem Hören nicht. Da sich die Band an der selbst gesteckten Messlatte messen lassen muss, kann Arcada eigentlich nur als enttäuschend eingestuft werden.