
Endseeker - Coffin Born
Da bekommt der Bandname eine ganz neue Bedeutung. Nach zwölf Jahren der Suche haben ENDSEEKER ihr Ende gefunden.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Hamburger nach ´Mount Carcass´, das mich bis auf ´Count The Dead´ nicht wirklich überzeugen konnte, etwas vom Radar verloren habe. Daher kann ich nicht den Vergleich zum Vorgänger von ´Coffin Born´ ziehen. Im Vergleich zu ´Mount Carcass´ hat die Combo in meinen Ohren wieder zu alter Stärke gefunden.
Ohne Intro gehen ENDSEEKER gleich in die Vollen. Einem fetten Auftakt folgt eine genau richtig schräge Leadgitarre, ehe die erste Strophe losrollt. Und dann kommt das, was die Hamburger auszeichnet: Sie haben einfach ein Händchen für eingängige Refrains, verlieren dabei aber nicht an Druck. Das hat schon LIKsche Qualität. Der Downbeat zum Ende wirkt nicht gewollt, sondern liefert einfach noch einmal Groove. Von gleicher Güte ist dann das folgende ´No After. No Before.´, auch hier brennt sich der Chorus sofort in der Hirnrinde fest.
Beim Titeltrack startet mit Sirenen-Sample - da gibt’s wohl Alarm für ENDSEEKER 11. Der Midtempo Track ist gut, aber nicht so zwingend wie der Einstand.
Mit ´Life Breeds Death´ merzen ENDSEEKER diese kleine Scharte aber umgehend aus. Die etwas dissonante, schaurig-schöne Gitarre gibt dem Song neben Atmosphäre auch eine individuelle Note. Ein Riff zum Ende erinnert mich dann etwas an DESTRUCTIONs ´Curse The Gods´ und geht direkt in einen Part über, bei dem mir ´Danm Deal Done´ von ENTOMBED in den Sinn kommt, dass musss man auch erstmal verbinden.
Das abschließende Cover von ´True Survivior´ hätten sich die Jungs für mich gerne schenken können, aber ich finde auch das Original kacke. Es hätte wesentlich mehr Veränderung bedurft, um mich zu überzeugen. Einige Leute mit ordentlich Atü auf’m Kessel und JBO und/oder EXCREMATORY GRINDFUCKERS Patch auf der Kutte werden das sicher abfeiern. Ich finde es schade, dass ENDSEEKER ihr letztes musikalisches Wort David Hasselhoff überlassen haben.
Trotzdem ist ´Coffin Born´ ein starker Abschied. Gut, dass die Jungs den nicht zu einem Album aufgebläht haben. Über die Coverversion kann man unterschiedlicher Meinung sein, aber allein die ersten vier Songs lohnen die Anschaffung.
Ich ziehe meinen Hut vor der Entscheidung der Band, sich trotz wachsender Popularität und eines Vertrages bei Metal Blade aufzulösen. Das liefern andere noch länger halbgare Kost nach zig Wechseln im Line Up. Vielleicht bin ich da hoffnungslos romantisch, aber ich mag einfach den Gedanken von Freunden, die zusammen Mucke machen und halt aufhören bevor sich Abnutzungserscheinungen auftun. Und wer weiß, vielleicht haben die Jungs ja in einigen Jahren mal wieder Bock die Songs von früher zu zocken. Bis dahin solltet ihr euch noch einen der letzten Gigs auf der Tour mit MILKING THE GOATMACHINE mitnehmen, ehe es dann endgültig „Danke und bye bye" heißt. Ach nee, der Heimatstadt von ENDSEEKER singt man ja: „In Hamburg sagt man tschüss, das heißt auf Wiedersehen“. Mal sehen, ob was draus wird…
Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Hamburger nach ´Mount Carcass´, das mich bis auf ´Count The Dead´ nicht wirklich überzeugen konnte, etwas vom Radar verloren habe. Daher kann ich nicht den Vergleich zum Vorgänger von ´Coffin Born´ ziehen. Im Vergleich zu ´Mount Carcass´ hat die Combo in meinen Ohren wieder zu alter Stärke gefunden.
Ohne Intro gehen ENDSEEKER gleich in die Vollen. Einem fetten Auftakt folgt eine genau richtig schräge Leadgitarre, ehe die erste Strophe losrollt. Und dann kommt das, was die Hamburger auszeichnet: Sie haben einfach ein Händchen für eingängige Refrains, verlieren dabei aber nicht an Druck. Das hat schon LIKsche Qualität. Der Downbeat zum Ende wirkt nicht gewollt, sondern liefert einfach noch einmal Groove. Von gleicher Güte ist dann das folgende ´No After. No Before.´, auch hier brennt sich der Chorus sofort in der Hirnrinde fest.
Beim Titeltrack startet mit Sirenen-Sample - da gibt’s wohl Alarm für ENDSEEKER 11. Der Midtempo Track ist gut, aber nicht so zwingend wie der Einstand.
Mit ´Life Breeds Death´ merzen ENDSEEKER diese kleine Scharte aber umgehend aus. Die etwas dissonante, schaurig-schöne Gitarre gibt dem Song neben Atmosphäre auch eine individuelle Note. Ein Riff zum Ende erinnert mich dann etwas an DESTRUCTIONs ´Curse The Gods´ und geht direkt in einen Part über, bei dem mir ´Danm Deal Done´ von ENTOMBED in den Sinn kommt, dass musss man auch erstmal verbinden.
Das abschließende Cover von ´True Survivior´ hätten sich die Jungs für mich gerne schenken können, aber ich finde auch das Original kacke. Es hätte wesentlich mehr Veränderung bedurft, um mich zu überzeugen. Einige Leute mit ordentlich Atü auf’m Kessel und JBO und/oder EXCREMATORY GRINDFUCKERS Patch auf der Kutte werden das sicher abfeiern. Ich finde es schade, dass ENDSEEKER ihr letztes musikalisches Wort David Hasselhoff überlassen haben.
Trotzdem ist ´Coffin Born´ ein starker Abschied. Gut, dass die Jungs den nicht zu einem Album aufgebläht haben. Über die Coverversion kann man unterschiedlicher Meinung sein, aber allein die ersten vier Songs lohnen die Anschaffung.
Ich ziehe meinen Hut vor der Entscheidung der Band, sich trotz wachsender Popularität und eines Vertrages bei Metal Blade aufzulösen. Das liefern andere noch länger halbgare Kost nach zig Wechseln im Line Up. Vielleicht bin ich da hoffnungslos romantisch, aber ich mag einfach den Gedanken von Freunden, die zusammen Mucke machen und halt aufhören bevor sich Abnutzungserscheinungen auftun. Und wer weiß, vielleicht haben die Jungs ja in einigen Jahren mal wieder Bock die Songs von früher zu zocken. Bis dahin solltet ihr euch noch einen der letzten Gigs auf der Tour mit MILKING THE GOATMACHINE mitnehmen, ehe es dann endgültig „Danke und bye bye" heißt. Ach nee, der Heimatstadt von ENDSEEKER singt man ja: „In Hamburg sagt man tschüss, das heißt auf Wiedersehen“. Mal sehen, ob was draus wird…
