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Oracle of Worms - Cult Of Suffering

VÖ: 22. Mai 2026  •   Label  FDA Records

Oracle of Worms - Cult Of Suffering

Das Debüt wird als schwedischer Old School Death Metal angekündigt. Die Beschreibung unterschlägt Facetten des Sounds.

Die Hessen haben sich vor fünf Jahren gegründet und legen nach einem Demo und einer in Eigenregie veröffentlichten EP nun ihr erstes Langeisen mit neun neuen Tracks über FDA vor.
Old school Death Metal der schwedischen Art bildet sicher das Grundgerüst der Sounds Die Gitarren sägen in den typischen Sound. Auch einige Melodien und eher crustige Passagen (Mittelteil von ´Acolytes´) erinnern an den Klang aus Stockholmer Kellern um 1990. ORACLE OF WORMS bedienen sich immer wieder im Black Metal. Deutlich wird das auch an den Vocals: Es dominieren die Growls, Chris lässt aber auch immer mal wieder die innere Krähe aufsteigen. Aber auch musikalisch, wie beim Beginn von ´Strychnine Hill´, wird in der schwarzmetallischen Schublade geräubert.
Auch dank der guten Produktion kommt dieses Gemisch tiefschwarz und aggressiv aus den Boxen. Mir gefallen ORACLE OF WORMS am besten, wenn sie etwas vom Gas gehen, wie am Ende des Rausschmeißers, dann klingen sie am wuchtigsten. Aber das ist meine generelle musikalische Vorliebe. Mit Ausnahme von VOMITORY kann ich bei dem Elchtod der alten Schule auf Blastbeats verzichten.

´Cult Of Suffering´ bietet gute Death Metal Kost mit schwarzmetallischen Elementen und klingt wie aus einem Guss. Was mir fehlt, ist das Riff, der Chorus oder die Melodie, die sofort hängenbleibt. Insofern gibt es weder Ausreißer nach oben noch nach unten.
ORACLE OF WORMS (ger) - Claws Of Famine