Exsonvaldes erschien mir in den Ankündigungen für Februar 2026 durch V2 Records/Bertus hinsichtlich der Genrebeschreibung vielversprechend. Also war ich neugierig. Die Stimmung des Albums ist wie ein Frühlings- oder Sommertag in Paris. Schön, leichtfüßig, dabei begleitet durch ein warmes Lüftchen. Aber es gibt für mich andere Orte, in der mich Schönheit und Leichtfüßigkeit mehr ergreifen. DIe Musik Exsonvaldes' plätschert in die Ohren hinein und läuft durch und wieder raus. Sie annimiert nicht zum Mitwippen, -nicken. Wie Fahrstuhlmusik. Wie Whisky, den man zum Tee trinken kann. En passant. War da was? Auch ein etwas sperrig geratenes Tate (Like The Museum) ändert nichts an diesem Eindruck. Aber vielleicht ist das auch Musik für Zeiten wie diese, wo man das Gefühl hat, das Ende der Welt ist jeden Moment erreicht.
Fazit: Für mich nichts, vielleicht aber genau das Richtige für andere.