Bitte nicht vom Namen der Plattenfirma verwirren lassen - mit Progrock haben Factory Of Dreams wenig bis gar nichts zu tun. Hier handelt es sich mal wieder um allseits beliebten Trällerelsen-Metal. Kitsch wird auf "A Strange Utopia" groß geschrieben.
Schon das Cover würde in der Schlagerecke des örtlichen Plattendealers nicht anecken. Naja, Kitsch gehört nun eben mal zu dieser Musik. Und schlecht ist diese Platte auch nicht unbedingt geworden. Sängerin Jessica hat eine schöne und nicht zu quälige Stimme und weiß durchaus, Akzente zu setzen. Insgesamt fehlt es aber an wirklich überzeugenden Songideen, die unbedingt nötig sind, um aus der schieren Masse vergleichbarer Bands hervorzustechen. Man kann sich "A Strange Utopia" in bestimmten Stimmungen durchaus anhören. Muss man aber nicht, denn es gibt einfach dutzende bessere Platten im Gothic Bereich.