Falkenbach bleiben auch nach mehrjähriger Albumabstinenz eine Bank in Sachen Viking Metal. Mit "Tiurida" bleibt sich Vratyas Vakyas, der sich wieder einige Gastmusiker ins Studio geholt hat, einmal mehr treu.
Epische Klänge mit wunderschönem, klarem Gesang werden immer mal wieder von harschen Black Metal Anklängen durchzogen. Über allem stehen aber die majestätischen Melodien, die auf Anhieb zünden können. Eine gewisse Melancholie sorgt dafür, dass die Musik von Falkenbach nicht zu kitschig wird. Wer mit dieser Art von Musik nicht viel anfangen kann, wird bemängeln, dass sich "Tiurida" kaum von "Ok Nefna Tysvar Ty" und "Magni Blandinn Ok Megintiri" unterscheidet und etwas monoton daherkommt. Wer die Vorgängeralben mochte, der wird ganz sicher auch von "Tiurida" begeistert sein. Ich für meinen Teil zähle mich jedenfalls zu zweiter Fraktion.