Als Gründerväter des Industrial Metal haben FEAR FACTORY auch nach über 20 Jahren Bandgeschichte einen Ruf zu verlieren, denn die Erwartungen sind hoch. Mit ihrem neuen Album, "The Industrialist", scheint es fast so, als wenn die Kalifornier um Frontmann und Mastermind Burton C. Bell endgültig beweisen wollten, wo im Stahlwerk der Presslufthammer hängt. Als Standartwerk über die Kombination von brutalen und cleanen Gesängen, maschinellen Rhythmen und drückenden Gitarren, läuten FEAR FACTORY den düsteren Metalsommer ein.
Schon die letzte Veröffentlichung der Kalifornier sorgte in der einschlägigen Metalpresse und bei den Fans für durchweg positive Kritiken. Mit "The Idustrialist" wird in gewohnt harter Art und Weise weitergebrättert. Beim mittlerweile achten Studioalbum sind der neue Drummer Mike Heller und Bassist Matt DeVires vertreten, was den ziemlich statische Sound aus Basedrum und elektrischen Gitarren, der zumeist an ausgiebiges Artilleriefeuer erinnert, nicht sonderlich veränderte. Treffend fügt sich dieser zusammen mit den brachialen Vocals, die bei Songs wie "Recharger" oder " New Messiah" durch hymnische und melodische Refraingesänge ergänzt werden. Das Ganze wirkt dabei nicht gezwungen, sondern abwechslungsreich und interessant. Langeweile kommt nicht auf, Ohrwürmer sind garantiert. Mein absolutes Highlight hierbei ist "Virus of Faith".
Insgesamt ist "The Industrialist" ein sehr brachiales und düsteres Werk, dass der Einordnung in den Industrial Metal durchweg gerecht wird. Dass von den zwölf Songs auf dem Longplayer mit "Religion Is Flawed Because Man Is Flawed" und "Human Augmentation" zwei instrumentale Songs sind, die lediglich aus Keyboardsounds bestehen und etwas überflüssig wirken, sei nun mal dem künstlerischen Anspruch der Band geschuldet, ein abwechslungsreiches Album zu schaffen. Dass jeder Song, was den Sound und die Dynamik angeht, wie aus einem Guss klingt, lässt sich kritisieren. Dennoch für alle Metalfans, die auch gern mal sich mit elektronischen Beats die Gehörgänge zermatschen lassen, äußerst empfehlenswert!
Wer die guten Jungs live on stage sehen möchte mit ihrer neuen Scheibe, hat dazu diesen Sommer die Gelegenheit. FEAR FACTORY sind bei den wichtigsten Metalfestivals in Deutschland und Europa vertreten, so in wenigen Tagen auch auf dem Metalfest. Sollte man nicht verpassen.
Insgesamt ist "The Industrialist" ein sehr brachiales und düsteres Werk, dass der Einordnung in den Industrial Metal durchweg gerecht wird. Dass von den zwölf Songs auf dem Longplayer mit "Religion Is Flawed Because Man Is Flawed" und "Human Augmentation" zwei instrumentale Songs sind, die lediglich aus Keyboardsounds bestehen und etwas überflüssig wirken, sei nun mal dem künstlerischen Anspruch der Band geschuldet, ein abwechslungsreiches Album zu schaffen. Dass jeder Song, was den Sound und die Dynamik angeht, wie aus einem Guss klingt, lässt sich kritisieren. Dennoch für alle Metalfans, die auch gern mal sich mit elektronischen Beats die Gehörgänge zermatschen lassen, äußerst empfehlenswert!
Wer die guten Jungs live on stage sehen möchte mit ihrer neuen Scheibe, hat dazu diesen Sommer die Gelegenheit. FEAR FACTORY sind bei den wichtigsten Metalfestivals in Deutschland und Europa vertreten, so in wenigen Tagen auch auf dem Metalfest. Sollte man nicht verpassen.