Wenn die Fresssucht zu Tisch bittet, muss dieser schon opulent gedeckt sein. GLUTTONY sind fair und tischen richtig auf.
Ich muss gestehen, dass ich die Schweden nach ihrem starken Debüt und der folgenden Split vom Schirm verloren habe. Musikalisch und textlich knüpft ´Eulogy To Blasphemy´ da an, wo ´Beyond The Veil of Flesh´vor 12 Jahren aufgehört hat. Das Quartett spielt weiterhin klassischen Midtempo HM-2 Death Metal. Ehrlicherweise gibt es den ja inzwischen wie Sand am Meer, aber nur wenige Bands schaffen es so gut wie GLUTTONY, innerhalb der Genregrenzen zu bleiben und trotzdem frisch und eigenständig zu klingen. Zum Glück haben sie sich nicht vom Namen des Studio Blastbeat, in dem sie aufgenommen haben, inspirieren lassen. Lediglich beim Opener geben die Jungs kurzzeitig mal richtig Vollgas. Diese Mucke lebt für mich eher von dem gemäßigten Tempo, mit dem es durch den blutgetränkten Morast geht. Dazu kommt das genau richtige Maß an Melodie, die den Tracks nie die Wucht und düstere Stimmung nimmt. Und auch in Sachen Hooklines heben sich GLUTTONY vom Gros der anderen Bands dieses Genres ab, auch wenn sie das ungemein hohe Niveau von LIK nicht ganz erreichen.
Als Bonus gibt es auf der LP und CD mit ´Burn´ noch ein KING DIAMOND Cover. Das freut mich sehr, kann ich mir den King trotz der musikalischen Klasse aufgrund seiner schrillen Stimmlage nur schwer anhören. Mit Grunts geht der Track viel besser rein.
Unterm Strich trifft mein Fazit zum Debüt auch auf ´Eulogy To Blasphemy´ zu: Wer auf traditionellen Schweden Death mit ordentlich Druck, Frische, Variabilität und Spirit steht, muss sich die Scheibe zulegen.
Ich muss gestehen, dass ich die Schweden nach ihrem starken Debüt und der folgenden Split vom Schirm verloren habe. Musikalisch und textlich knüpft ´Eulogy To Blasphemy´ da an, wo ´Beyond The Veil of Flesh´vor 12 Jahren aufgehört hat. Das Quartett spielt weiterhin klassischen Midtempo HM-2 Death Metal. Ehrlicherweise gibt es den ja inzwischen wie Sand am Meer, aber nur wenige Bands schaffen es so gut wie GLUTTONY, innerhalb der Genregrenzen zu bleiben und trotzdem frisch und eigenständig zu klingen. Zum Glück haben sie sich nicht vom Namen des Studio Blastbeat, in dem sie aufgenommen haben, inspirieren lassen. Lediglich beim Opener geben die Jungs kurzzeitig mal richtig Vollgas. Diese Mucke lebt für mich eher von dem gemäßigten Tempo, mit dem es durch den blutgetränkten Morast geht. Dazu kommt das genau richtige Maß an Melodie, die den Tracks nie die Wucht und düstere Stimmung nimmt. Und auch in Sachen Hooklines heben sich GLUTTONY vom Gros der anderen Bands dieses Genres ab, auch wenn sie das ungemein hohe Niveau von LIK nicht ganz erreichen.
Als Bonus gibt es auf der LP und CD mit ´Burn´ noch ein KING DIAMOND Cover. Das freut mich sehr, kann ich mir den King trotz der musikalischen Klasse aufgrund seiner schrillen Stimmlage nur schwer anhören. Mit Grunts geht der Track viel besser rein.
Unterm Strich trifft mein Fazit zum Debüt auch auf ´Eulogy To Blasphemy´ zu: Wer auf traditionellen Schweden Death mit ordentlich Druck, Frische, Variabilität und Spirit steht, muss sich die Scheibe zulegen.