Die Kieler Rockband legt mit diesem selbstbetitelten Album nach "Skyrider" und "Bulllfight Blues" sein hart rockendes Drittwerk vor. Stärke der Platte ist vor allem, dass den Fans ein erdiger Hardrock geboten wird, der internationale Vergleiche nicht zu scheuen braucht.
Die Gitarrenriffs sind treibend, die Refrains einprägsam und der Sänger hat eine richtig schön raue Stimme. Auf "Gutbucket" gibt es keine Balladen, wie das Info zu Recht stolz verkündet. Über die gesamte Spielzeit hält man ein konstant gutes Niveau, wenn man auch keine echten Hits abliefert. Mir persönlich gefallen "Burn The Radio", "Gimme Some Action" und "Body Go Whoo" am besten. Kritikpunkt ist leider der Sound, der mir zu dumpf ausgefallen ist. Wenn die Gitarren mehr Dampf hätten, würden Gutbuckets Qualitäten sicherlich noch besser zur Geltung kommen. Nichtsdestotrotz haben wir hier ein gutes Album vorliegen und ich freue mich schon darauf, die Jungs im März im Vorprogramm von Rose Tattoo zu begutachten.