Ohne Frage gehören Dying Fetus zu den unbarmherzigsten und kompromisslosesten Vertretern des US- Death Metal. Ähnlich wie Cannibal Corpse oder Immolation bleibt man seiner Marschroute zu einhundert Prozent treu. Auch auf "War Of Attrition" gibt es keine Ausflüge in melodiöse Gefilde.
Es regiert nervenzerfetzender Death Metal der alten Schule. Rasende Riff- Attacken treffen hier auch ungeheuer tiefe, kehlige Growls. Die Songs sind meistens um die vier Minuten lang und treffen genau ins Mark. Einzige Ausnahme: "Unadulterated Hatred" sprengt die sechs-Minuten-Grenze und drosselt auch mal das ansonsten vorherrschende hohe Tempo. Geschickt wurde dieser Song in der Mitte des Albums platziert, so dass der Hörer wenigstens kurz Zeit zur Regeneration hat. Fazit: Ein Album, das voll auf die Zwölf geht und für Fans dieses Genres unverzichtbar sein dürfte.