Zu Beginn dieser Scheibe ist das Öffnen einer Dose zu vernehmen. Nach Auswertung aller Indizien von Texten, Musik und Cover ist davon auszugehen, dass es sich nicht um eine erfrischende Miranda handelt.
Es scheint eher, als wäre Bier der Treibstoff, der diese Jungs im Proberaum in Fahrt bringt. Neben dem Gerstensaft scheinen sich die Amis aber auch gern Scheiben von Sodom, Municipal Waste oder Malignant Tumour reinzuziehen. Aus dieser Mischung von flüssiger und auditiver Nahrung entsteht dann ein Sound, den ich mal als Party Thrash bezeichnen will. Der funktioniert dann auch ganz gut. Insbesondere bei ´I Didn't Feel Like Drinking (Until I Started Drinking)´ springt der Funke über und die Band macht richtig Spaß. Leider nutzt sich das Album mit zunehmender Spielzeit etwas ab und fällt ins (Achtung Kalauer) Mittel-Maß.
´Chug of War´ ist sicher kein Album, das ich mir häufiger zuhause anhören werde. Wenn die Band auf Tour kommt, ist sie aber sicher einen Besuch wert. Und auch 2-3 Songs haben es verdient, auf dem Mixtape für eure nächste Thrashparty zu landen.