Mit minimalem Aufwand die maximale Wirkung erzielen - das haben STONEHAVEN aus Kansas drauf.
Nach den ersten Takten mag der kritische Hörer noch denken: Hm, banaler, trocken produzierter Black Metal mit Pagan-Elementen halt, nichts Besonderes. Doch nach ein paar Minuten entwickelt der erste Track 'Suffering the Swine Array" Tiefe und Stimmung. Schuld ist eine simple, aber schöne Gitarrenmelodie. Von denen haben STONEHAVEN gleich ein paar mehr mitgebracht. Das kann man "Viking" nennen, man kann es aber auch einfach nur genießen. Viele Songs sind um die 8 Minuten lang. Damit es nicht zu langweilig wird, gibt's ein paar gut eingesetzte Tempowechsel - wie in 'Adressing the Scorn Pole". Immer, wenn ein Song ins Banale abzugleiten droht, retten solche Parts - und die Harmonien - die Stimmung. Nicht, dass die Mucke nicht grundsätzlich schon ganz ordentlich wäre - aber so wird "Concerning Old-Strife And Man-Banes" eben doch zu etwas Besonderem, das sich deutlich vom Black-/Pagan-Durchschnitt abhebt.
Und dabei müssten STONEHAVEN doch eigentlich Country oder sowas spielen - immerhin kommen sie aus Kansas, dem Sunflower State. Von wegen. Nicht nur der Sound, auch die Texte gehen zurück zum nordischen Heidentum. "Concerning Old-Strife And Man-Banes" soll eine Reise sein - in die erschreckende Vergangenheit der Vorfahren.
Eine schaurig-schöne Reise!
Und dabei müssten STONEHAVEN doch eigentlich Country oder sowas spielen - immerhin kommen sie aus Kansas, dem Sunflower State. Von wegen. Nicht nur der Sound, auch die Texte gehen zurück zum nordischen Heidentum. "Concerning Old-Strife And Man-Banes" soll eine Reise sein - in die erschreckende Vergangenheit der Vorfahren.
Eine schaurig-schöne Reise!