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Hellyeah - Band Of Brothers

VÖ: 17. Juli 2012   •   Label  Eleven Seven Music USA
von Linus-Henry Meyer
17. Juli 2012

Mt derben Shouts, Texten übers Saufen, mächtigen Grooves und tiefen Gitarren kennen sich die fünf Ammies der Supergroup HELLYEAH schon bestens aus. Nach "Hellyeah" und "Stampede" folgt nun der dritte Longplayer "Band Of Brothers" für alle Fans des Groove und Southern Metal, die noch den passenden Soundtrack zum Jack Daniels Trinken brauchen.
Fetter "alcofuled" Supergroup Heavy-Metal aus der texanischen Wüste, hellyeah!

In gewohnter Art und Weise bieten Hellyeah, die sich unter anderem aus dem legendären Ex-Drummer von Pantera, Vinnie Paul , und Chad Gray (Mudvayne) sowie Bob Zilla (Damageplan) zusammensetzen, eine fette Ladung groovigen Heavy Metal zum Headbangen. Bei einer solchen Supergroup sind die Erwartungen natürlich umso höher, dennoch schaffen es die Texaner nicht dem Egotrip ihrer selbst zu verfallen, sondern hauen bei "Band Of Brothers" einen ehrlichen Facemelter nach dem anderen heraus. Der erste Track "War in Me" gibt die Marschrichtung vor. "Life's to short to be sober" schallt es als Wahlspruch aus den Boxen, was durch eine treffsichere Artellerie aus Drums und Stromgitarren unterstützt wird. Der schwere Gitarrensound und die groovigen Drums der Ära aus den neunziger Jahren, wo Pantera "Far beyond driven" veröffentlichte, bilden das musikalische Grundgerüst und verewigen sich in Songs wie "Drink Drank Drunk". Die Vocals schallen einem ähnlich wütend und schmetternd in die Gehörgänge, wie es einst Phil Anselmo tat. Hier hört man die Protagonisten wirklich heraus. Auch wenn sich bei der rockigen Balade "Between you and nowhere" eine Art Halbzeitpause einstellt, wird erbarmungslos bis zum Ende weiter getötet. Gegenüber den beiden Vorgängeralben ist die aktuelle Produktion nocheinmal eine Schippe böser und härter, ohne aber den Sound dermaßen überproduziert zu haben, dass die Boxen sofort übersteuern.

HELLYEAH erfinden mit "Band of Brothers" sich oder den Heavy Metal nicht neu. Der Longplayer ist dennoch genau das richtige für alle schwermütigen Metaller, die auf den schweren, dreckigen und gradlinigen Sound der Wüste, auf Kettenfett und Bier stehen. Vinnie Paul und Chad Gray wissen genau was sie tun, welche Knöppe sie wo drücken müssen und das ist gut so. Musikalisch gibt es hier nichts zu mäkeln. Fetter "alcofuled" Supergroup Heavy-Metal aus der texanischen Wüste, HELLYEAH!


 
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