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In Aeternum - ...Of Death And Fire

VÖ: 06. Februar 2026   •   Label  Soulseller Records

Damit war nun wirklich nicht unbedingt zu rechnen aber unverhofft kommt dann eben doch manchmal oft…

In Aeternum gehören zu den schwarzen Death Metallern aus der zweiten Reihe Schwedens. Gegründet 1994 liegt die letzte offizielle Veröffentlichung in Form der “The Blasphemy Returns”-EP schlappe zehn Jahre zurück, der letzte von vier vorangegangenen Longplayern, namentlich “Dawn Of A New Aeon”, gute zwei Dekaden. Über Qualität brauchen wir in Skandinavien nicht reden aber unstete Besetzungen und Veröffentlichungen sind auch im Heavy Metal nicht gerade förderlich für Welt-Karrieren, wenn man nicht gerade Klassiker vom Schlage “Storm Of The Lights Bane”, “Vittra”, “Welcome To My Last Chapter”, “Ancient God Of Evil” oder “Far Away From The Sun” in der Diskografie stehen hat.

Nun, trotzdem will es das Trio um Gründungsmitglied David “Impious” Larsson (Guitars, Vocals) nochmal wissen, mit pechschwarzem Death Metal, dessen Fundament der feurige Sensenmann auf dem gelungenen Artwork zwischen Sacramentum und Dissection beerdigt hat, wobei In Aeternum weit entfernt von schön gefärbten, klassischen Schwedenharmonien sind. Die Gitarren schneiden und klirren unerbittlich, ja – In Aeternum entfesseln darüber hinaus aber auch eine infernalische Wucht mit Death-/Thrash-Stakkati in Kombination mit doomigen, Morbid Angel – lastigen Tempoverschleppungen, während bei den Leads Disharmonien und Obertöne regieren.

“...Of Death And Fire” enthält eine absolut bösartige Mixtur zwischen dem schwedischen Gottvater Quorthon, den bereits erwähnten Dissection und Sacramentum sowie den Ami-Urgesteinen Morbid Angel. Den phänomenalen Abschluss bildet die herausragende Bathory-Gedächtnishymne “To Those Who Have Rode On” mit aller Epik, Erhaben- und Andächtigkeit, bei der ein gewisser Erik Danielsson hart am Wind des Langbootes In Aeternum segelt. Ein fetter, tiefschwarzer, thrashiger Elchtod-Brecher mit Hang zur Tradition.

In Aeternum liefern Qualität und überzeugen, ohne zu glänzen.

In Aeternum – The Hourglass (Memento Mori) _ Official Video:
 
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