Wüste, Whiskey und Kakteen - das kommt einen in den Sinn, wenn das Debüt von J.D. Overdrive im Player rotiert. Nie im Leben würde man auf das Heimatland der Band kommen. Nein, weder Nevada, noch Texas sind hier richtig, sondern Polen.
Man beweist, dass man auch dort wie Down oder Black Label Society mit viel Schweiß und Staub rocken kann. Die Gitarren sind tief, der Groove höllisch und der Gesang erinnert hier und da an David Wyndorf von Monster Magnet. Die Songs bleiben gut im Ohr hängen und mit "Purple Haze" von Hendrix gibt es ein nettes Schmankerl, das eigenwillig aber interessant vertont wurde. Fans von oben genannten Bands sollten ein Ohr riskieren, wobei mir J.D. Overdrive sogar wesentlich besser gefallen als die amerikanischen Vorbilder.