Nach zwei Demos liegt nun der zweite Longplayer von Laid In Ashes vor. Der Opener erinnert mich stark an Six Feet Under, auch wenn er die Klasse nicht erreicht. Es geht groovig zur Sache und sehr tiefe Grows wechseln sich mit krächtsenden Parts ab.
Im Verlauf der Platte kommen mir immer wieder andere Bands in den Sinn: So klingt der Anfang von ´Shot Six Times´ doch sehr nach Slayer, während der Mittelteil eher an Paradise Lost zu ´Icon´ Zeiten erinnert; das folgende ´Gabriel´ hat dann wiederum einen deutlichen Crematory Einschlag. Für mich hat die Band ihren Stil noch nicht gefunden und schafft es nicht, die nötige Energie zu verbreiten, die ich von einer Thrashplatte erwarte. Der eher krächtsende Gesang hat für meinen Geschmack zu viel Hall, was ihm die Energie abdreht. Wenn sich die Jungs auf ihre Stärken besinnen und mehr Songs wie ´Parasite within´ schreiben, kann´s was werden. Wenn die Ruhrpottler alles in Asche gelegt haben (soweit das mit diesem Album möglich ist), können ja From Ashes Rise wieder mal ein Hammeralbum raushauen.