Ein Skandalalbum ist dieser Longplayer wahrlich nicht. Über die 12 Songs gibt es modernen Indierock mit einem melancholischen Einschlag. Als grober Vergleich können Placebo herhalten. Lapko verstehen es streckenweise, wirklich interessante Songs zu fabrizieren.
So überzeugt ´Pistol In A Way´ durch geschickte Tempi und Atmosphärenwechsel. Leider schaffen es die Finnen nicht, diese Qualität über die gesamte Spielzeit zu halten. Musikalisch finde ich das Album aber trotzdem sehr ansprechend. Etwas nervig sind auf Dauer die Vocals, die mir streckenweise zu hysterisch oder pseudodramatisch klingen. Hier wäre weniger mehr gewesen