Nach meiner Entdeckung der frühen Paradise Lost auf der Suche nach gutem Metal hörte ich bei einem Spontanbesuch bei einem führenden Redakteur unseres Magazins einige Songs dieser CD und war sofort hin und weg. Melodiöser Metal mit einer ganz eigenen, einzigartigen Note.
Und noch dazu aus diesem unseren Lande! Nichts für Schubladen, nach Angaben der Plattenfirma eine vollkommen eigenständige Mischung aus Dark und Power Metal. Höhepunkte: Der Opener "Crossroads" mit seinen mittelalterlich anmutenden Klängen (Power Metal trifft Viking) lässt einen vermuten, dass Metal, wenn es ihn denn im Mittelalter gegeben hätte, genau so geklungen haben müsste; "Death" (Maiden influenced licks meets hard Trash Metal passages); "Wake up": natürlich darf auch die obligatorische Ballade mit Mitsingcharakter nicht fehlen. Mein Favorit ist aber die Nummer 6 "Past", das wohl härteste Stück der CD. Das Album wartet darauf, entdeckt zu werden. Also unbedingt mal reinhören!