Der Seattle Fünfer, der aus den Über-resten der Kultband Sanctuary her-vorgegangen ist, meldet sich mit ei-nem grandiosen Album zurück. War das selbstbetitelte Debüt noch eines der Metal-Highlights 1995, so ebbte die Begeisterung mit dem Nachfol-ger The Politics of doch merk-lich ab. Zu komplex und unzugäng-lich war das Songmaterial. Ganz an-ders ist der dritte Output von Seatt-les Finest. Treffliche Riffs von Jeff Loomis und Tim Calrent und eine tighte Rhythmussektion. Garniert wird das Ganze vom charismati-schen Gesang Warrel Danes, der mit Sicherheit zu den Besten seiner Zunft zählt. Insgesamt kommt das Al-bum wie eine perfekte Symbiose aus dem Erstling und dem Politics Al-bum daher, Komplexität gepaart mit Eingängigkeit. Das gute Songwri-ting gipfelt im genialen Titeltrack, al-lerdings fehlt ein echter Hit der Mar-ke The Sanity Arsarsin, was jedoch nicht wirklich ins Gewicht fällt.