Nick Oliveri ist sicher dem einen oder anderen als ehemaliges Mitglied der Queens Of The Stoned Age ein Begriff. Zuvor hat er aber den mir wesentlich besser gefallenden Kyuss und den Dwarfes die vier Seiten in Schwingung gebracht.
So unterschiedlich wie diese drei Bands sind auch die Songs auf diesem Album. Mit Mühen kämpfe ich mich durch den Opener, der sich mühsam und nervig durch die Spielzeit quietscht. Danach geht es mit dem an neuere Glucifer-Veröffentlichungen erinnernde ´All the Way Down´ aber deutlich bergauf. Mit dem folgenden Titeltrack büßt die Band dann wieder Fahrt ein, die ´Basket Case´ (kein Green Day Cover) dann aber wieder aufnimmt. Das folgende ´Lie Detector´ erinnert mich stark an QOTSA, und weiß durchschnittlich zu gefallen. In dieser bunten Mischung geht es dann weiter. Hervorzuheben sind noch ´Life of Sin´, ´All Sytems Go´ und die erste Single ´I Never Sleep´, die einen Dwarfes Einschlag haben und mit Energie und Finesse straight nach vorne gehen. Insgesamt ist ´Dead Planet´ eine abwechslungsreiche Platte, die nach Startschwierigkeiten immer besser wird. Wenn die Band beim nächsten Album da anknüpft, steht uns ein Kracher ins Haus.