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OPETH - The Last Will and Testament

VÖ: 22. November 2024   •   Label  Reigning Phoenix Music (RPM)
Die Neuerscheinungen von kaum eine Band werden so kontrovers diskutiert wie die von OPETH. So veröffentlichten die Schweden in den Neunziger Jahren quasi die Blaupausen des Progressive Death Metal und schlugen nach der Jahrtausendwende die „Doppel“-Alben „Damnation“ und „Deliverance“ ein, wie eine Bombe. Anschließend ging es dann ruhiger und rockiger zu und die Zehner-Jahre waren geprägt von Ausflügen in jazzigere Gefilde mit hohem 70er-Vibe. Umso mehr steht nun das neue Release „The Last Will and Testament” im Zentrum der Aufmerksamkeit. Haben Opeth hier ihr Vermächtnis gemacht? In den ersten sieben Songs ("§1" bis" §7") fällt sofort die musikalische Rückkehr zu alten Tugenden auf: Progressive Gitarrenläufe gibt es en masse, die wilden Hippie-Jahre sind vorbei, Mikael Åkerfeldt darf wieder growlen und Fans der alten Stunde laufen wohlige Schauer den Rücken herunter. Außerdem gibt es viel zu erzählen aus dem Testament, eine ganze Familiengeschichte wird ausgebreitet, sodass die Songs eher wie ein musikalisches Hörspiel mit lauten und leisen Höhen und Tiefen daherkommen und keinen typischen Strophe-Bridge-Refrain-Charakter aufweisen. Aber wer erwartet das bei Opeth schon!
Der letzte Song „A Story Never told” versöhnt dann die Herzen und ist als Fazit zu sehen. Sanfte, fast träumerische Melodien runden das Album ab und lassen vor allem Fans, die mit den letzten Alben nicht so viel anfangen konnten, genauso versöhnt zurück.
 
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