Laut Info schippert die Band im Bermuda-Dreieck - bestehend aus Black Flag, Napalm Death und D.R.I.. Das kann man so stehen lassen und es ist unwahrscheinlich, dass RAMMING SPEED dort sang und klanglos untergehen, dafür haben sie viel zu viel Power. Es wäre auch äußerst schade um die Combo.
Boston war ja eine der Brutstätten, in denen Punk und Speed und Thrash Metal Mitte der Achtziger vermischt wurden. Mit dem Sound von Gang Green oder SS Decontrol haben RAMMING SPEED aber lediglich die Wurzeln gemein. Die Jungs transportieren den Sound ins neue Jahrtausend ohne an Spirit zu verlieren. ´Doomed To Destroy, Destined To Die´ist wesentlich facettenreicher als viele Thrashcore Alben und schaut auch mal über den Genreteller. Da gibt es dann auch mal Grindcoreattacken. Von der Energie der Scheibe (z.B. ´Ashes´) bin ich manchmal an Ratos De Porao zu deren ´Brasil´-Zeiten erinnert und das ist ja mal ne Hausnummer.
Ich habe lange nicht mehr eine so gute Mischung aus Grindcore, Metal und Hardcore gehört. Live werden RAMMING SPEED mit Krachern wie ´ Anthems Of Despair (Summer Jam)´ sicher jeden Pit in Wallung bringen. Hoffentlich auch bald welche in good old Germany.