Diese Scheibe ist ein unglaublich energiegeladener Bastard der Eltern Hardcore und Thrash Metal, der wohl im Schlamm von Roitschjora gezeugt wurde. Im Schnitt hauen die Amis dem Hörer ihre Tracks in 2:30 um die Ohren. Das Tempo wird durchgängig hoch gehalten, Downbeats gibt es nur vereinzelt.
Es dominieren treibende Riffs und eine druckvolle Rhythmusgruppe, die die Songs unermüdlich nach vorn schieben. Ringworm lassen viele der Metalcore Bands wie kleine Schuljungen aussehen, die sie mit ihrer Kompromisslosigkeit links liegen lassen. Die Jungs um Frank 3-Gun Novinec, der bekanntlich ja auch mit Hatebreed unterwegs ist, lassen die Finger von Gitarrenmelodien, die nur den Zug aus den Tracks nehmen wollen. Wer sich gern von Bands wie Disfear die Birne abschrauben lässt, kann blind zugreifen.