Sehr düster und melancholisch schildert dieses Album die Suche eines Menschen nach seinem wahren Ich. Klänge, die an Porcupine Tree, Anathema, Pink Floyd aber auch an das "Brave" - Album von Marillion erinnern, bestimmen das Bild.
Ab und zu wird es vom Gesang auch mal ein bisschen härter,… und ja: irgendwie ist es auch Metal. Schon im ungewöhnlich klingenden Intro "After" wird deutlich, dass die polnische Band Wert auf innovative Strukturen legt, was sich im Laufe des Albums mehrfach bestätigt. Und bei wiederholtem Hören zeigt sich zudem, dass Riverside es verstehen, ihren Songs auch prägnante Hooks und schöne Melodien zu geben (z.B. im tollen "Conceiving You"). Große Kunst, wie ich meine! "Second Life Syndrome" ist bereits das zweite Album der Band und ist als zweiter Teil einer Trilogie zu verstehen. Porcupine Tree Anbeter sowie andere Brit- (Neo) Progger sowie Gothic (Metal) Fans müssen hier mal reinhören.