Was irgendwie nach Pizza und Pasta klingt, bezeichnet aber nicht den romantischen Italiener von nebenan, sondern steht für kraftvollen Hardrock mit Power-Metal-Ambitionen. Namenspatron David Rosario präsentiert mit „Northern Crusaders“ den Nachschlag zum 2023er Debüt „To The Gods We Swear“.
Zierte das Cover des Debüts noch ein grimmiger Nordmann, stellen sich einem auf „Northern Crusaders“ die fünf Metal Warriors von ROZARIO entgegen. Vielleicht nicht das kreativste Artwork, aber letztlich kommt es ja auch mehr auf den Inhalt als auf die Verpackung an. Und da geizen ROZARIO nicht mit schmissigen Riffs und großen Melodien. Bereits der Opener „Fire And Ice“ bleibt mit seinem eingängigen Refrain sofort im Ohr. Die aktuelle Single „We Are One“ dürfte alle Anhänger von BLOODBOUND & Co. begeistern, während „Down Low“ eine kraftvolle Mischung aus WIG WAM, SHAKRA und BAI BANG darstellt: fette Riffs, eine moderne Produktion und ein eingängiger Chorus. Doch auch danach lassen einen die Norweger nicht wieder vom Haken. Mit „Free…Forever“ liefern Rosario und seine Mannen einen grandiosen Ohrwurm ab, der den Spirit von Bands wie SAXON ins 21. Jahrhundert transportiert. Bei „Crusader“ handelt es sich übrigens nicht um eine Coverversion des gleichnamigen SAXON-Klassikers. „Die Like Warriors“ schleicht sich langsam an den Chorus an, der dann mit voller Wucht durch die Boxen donnert und den Hörer unvermittelt in seinen Bann zieht. Ein absoluter Höhepunkt in der Albummitte. In der zweiten Albumhälfte wird oftmals wieder in Melodic Power Metal Gewässern gekreuzt und „The Warning“ würde sich auch gut auf einem BLOODBOUND-Album machen.
Während es mit Taran Lister einen neuen Mann an der Gitarre gibt, hat man in Sachen Studio und Produzent lieber keine Experimente gemacht und sich bei WIG WAM-Gitarrist Trond Holter einquartiert, der „Northern Crusaders“ einen amtlichen Sound verpasste. Zwar bekommt man fette Gitarrenwände und donnernde Drums geboten, doch für meinen Geschmack klingt der Sound insgesamt etwas synthetisch – so wie man es im Grunde auch von WIG WAM kennt. Da hätte ich mir einen etwas organischeren und erdigeren Sound gewünscht. Aber letztlich tut dieser Punkt der Qualität des Albums keinen Abbruch. ROZARIO setzten den auf „To The Gods We Swear“ eingeschlagenen Weg konsequent fort und haben an genau den richtigen Schrauben gedreht, um ihre Songs noch eingängiger und kompakter zu gestalten.
ROZARIO gelingt mit „Northern Crusaders“ etwas, wovon viele Bands trotz guter Kompositionen nur träumen können: Ob nach dem Aufstehen, beim Zähneputzen, im Supermarkt oder beim Spaziergang, die Melodien des Albums holen einen immer wieder ein und man trällert die Songs unweigerlich vor sich hin. Viel eingängiger kann man Melodic Metal nicht spielen.
Zierte das Cover des Debüts noch ein grimmiger Nordmann, stellen sich einem auf „Northern Crusaders“ die fünf Metal Warriors von ROZARIO entgegen. Vielleicht nicht das kreativste Artwork, aber letztlich kommt es ja auch mehr auf den Inhalt als auf die Verpackung an. Und da geizen ROZARIO nicht mit schmissigen Riffs und großen Melodien. Bereits der Opener „Fire And Ice“ bleibt mit seinem eingängigen Refrain sofort im Ohr. Die aktuelle Single „We Are One“ dürfte alle Anhänger von BLOODBOUND & Co. begeistern, während „Down Low“ eine kraftvolle Mischung aus WIG WAM, SHAKRA und BAI BANG darstellt: fette Riffs, eine moderne Produktion und ein eingängiger Chorus. Doch auch danach lassen einen die Norweger nicht wieder vom Haken. Mit „Free…Forever“ liefern Rosario und seine Mannen einen grandiosen Ohrwurm ab, der den Spirit von Bands wie SAXON ins 21. Jahrhundert transportiert. Bei „Crusader“ handelt es sich übrigens nicht um eine Coverversion des gleichnamigen SAXON-Klassikers. „Die Like Warriors“ schleicht sich langsam an den Chorus an, der dann mit voller Wucht durch die Boxen donnert und den Hörer unvermittelt in seinen Bann zieht. Ein absoluter Höhepunkt in der Albummitte. In der zweiten Albumhälfte wird oftmals wieder in Melodic Power Metal Gewässern gekreuzt und „The Warning“ würde sich auch gut auf einem BLOODBOUND-Album machen.
Während es mit Taran Lister einen neuen Mann an der Gitarre gibt, hat man in Sachen Studio und Produzent lieber keine Experimente gemacht und sich bei WIG WAM-Gitarrist Trond Holter einquartiert, der „Northern Crusaders“ einen amtlichen Sound verpasste. Zwar bekommt man fette Gitarrenwände und donnernde Drums geboten, doch für meinen Geschmack klingt der Sound insgesamt etwas synthetisch – so wie man es im Grunde auch von WIG WAM kennt. Da hätte ich mir einen etwas organischeren und erdigeren Sound gewünscht. Aber letztlich tut dieser Punkt der Qualität des Albums keinen Abbruch. ROZARIO setzten den auf „To The Gods We Swear“ eingeschlagenen Weg konsequent fort und haben an genau den richtigen Schrauben gedreht, um ihre Songs noch eingängiger und kompakter zu gestalten.
ROZARIO gelingt mit „Northern Crusaders“ etwas, wovon viele Bands trotz guter Kompositionen nur träumen können: Ob nach dem Aufstehen, beim Zähneputzen, im Supermarkt oder beim Spaziergang, die Melodien des Albums holen einen immer wieder ein und man trällert die Songs unweigerlich vor sich hin. Viel eingängiger kann man Melodic Metal nicht spielen.