Das dritte Soloalbum vom King's X Gitarristen klingt weit weniger wehleidig als sein Vorgänger Safety. Tabor scheint die Trennung von seiner Frau endlich überwunden zu haben und rockt ordentlich mit einigen Freunden und Bekannten ab.
Das soll nicht heißen, dass für nachdenkliche Töne nun gar kein Platz mehr auf "Rock Garden" ist. Auch hier regieren im Vordergrund die beatlesken Harmonien. Insgesamt wirkt diese Scheibe aber etwas zu zerfahren, um über die volle Distanz restlos zu überzeugen. Im Kontext von King's X wirken Ty Tabors Vocals und sein charakteristisches Gitarrenspiel einfach noch mehr.