Die kalifornische Hardcore Formation TERROR hat ihren sechsten Langspieler veröffentlicht. Auf "The 25th Hour" knallen TERROR einen Mosh-Track nach dem anderen raus und knüpfen vom Sound und der Attitude an die späten 80er und frühen 90er Jahre an. Blöd nur, dass das den Karren auch nicht vom Eis schaffen kann.
Eigentlich war ich immer ein großer Terror Fan, vor allem "Keepers of Faith" von 2010 gehört zu meinen absoluten Lieblingsalben. Was ich an Terror immer ausgezeichnet fand, war die Mischung aus Hardcore Punk mit (Thrash-) Metal. Kurzweilige, aggressive Songs, die mit dem einen oder anderen thrashenden Metalriff versehen sind und dadurch erfrischend abwechslungsreich und headbang-tauglich waren. Geiler Scheiss eben. Aber "The 25th Hour" will in dieses Schema so gar nicht reinpassen. Wie gewohnt gibt es kurze und aggressive Songs, die auch zum Moshen taugen mögen, aber außer mittelmäßigem Punk-Geschrammel auf den Gitarren und den altbewährten "you make me sick"- Textpassagen gibt es nichts zu berichten. Keine Abwechslung, keine Metalriffs, keine Ohrwümer oder Höhepunkte. Langweilig.