Auf "Westwinds" wird man standesgemäß mit Dudelsackklängen empfangen … eigentlich genau so, wie man es von THE REAL McKENZIES erwartet. Zum 20-jährigen Bandbestehen melden sich die Kanadier mit schottischen Wurzeln nach ihrem 2010 veröffentlichten Livealbum "Shine not burn" nun mit 14 brandneuen Songs zurück.
Natürlich bleiben die Folk-Puker ihrem Stil treu, dennoch empfinde ich "Westwind" insgesamt etwas ernsthafter und ruhiger als das, was ich von den Jungs sonst so kenne. Ernsthaft aber dennoch sehr authentisch und ohrwurmverdächtig zeigt sich zum Beispiel 'I Do What I Want'. Ebenso eher bedächtig kommt 'The Message' rüber. Wie schön es ist, immer etwas Musik in Kopf und Herz zu tragen wird uns mit 'My Head Is Filled With Music' deutlich gemacht. 'My Luck Is So Bad' animiert zum Schunkeln und zum Schnäpschen trinken.
Die 14 Songs von "Westwinds", wobei es sich bei 'Pipe Solo - Francis Fraser' (wie der Name schon sagt) um ein Dudelsacksolo handelt, tragen deutlich einen The Real McKenzies-Stempel. Dennoch bin ich mit der Platte nicht recht warm geworden. Die Songs hören sich allesamt sehr glattgeschliffen an, dabei erwartet man beim Folk-Punk doch eher rauen Eckkneipensound …
Die 14 Songs von "Westwinds", wobei es sich bei 'Pipe Solo - Francis Fraser' (wie der Name schon sagt) um ein Dudelsacksolo handelt, tragen deutlich einen The Real McKenzies-Stempel. Dennoch bin ich mit der Platte nicht recht warm geworden. Die Songs hören sich allesamt sehr glattgeschliffen an, dabei erwartet man beim Folk-Punk doch eher rauen Eckkneipensound …